Mit 18 Turnern startete die Männerriege des TV Rebstein zum diesjährigen Ausflug mit dem Fahr-rad mit und ohne Strom. Am Freitag und Samstag, 21./22. August besammelten sich die Turner auf dem Progyplatz, wo bereits der Reisebus mit Anhänger der Rheintal-Reisen Sieber aus Diepoldsau wartete. Die Räder wurden verladen und um kurz vor 8 Uhr ging die Reise los nach Ilanz.

Im Car konnten wir uns noch mit Gipfeli, Weggli und kaltem Kaffee sowie Ovo-Getränk auf die zwei Tage vorbereiten. Was zu erwarten war, wurde dann kurz vor unserem Ziel Gewissheit. Der von vielen lang ersehnte Regen setzte ein und wir mussten unsere Regenbekleidung anziehen und die Bikes ausladen.

Somit starteten wir frohgemut unsere Tour, die von Daniel Kurer vorgeschlagen und ausgearbeitet wurde, in zwei Gruppen. So konnten die Autos auf den schmalen Strassen trotzdem und mühelos an uns vorbeiziehen. Die erste gute Stunde radelten wir mehrheitlich leicht aufwärts und konnten die sonst so schöne Gegend beim Jungen Rhein gar nicht so geniessen. Aber den grössten Dorf-brunnen in Valendas durften wir bestaunen.
Unsere erste Pause legten wir im Rest. Rössli in Versam ein, wo wir einen Kaffee zum Aufwärmen und mit lüpfiger Klaviermusik von Ernst Baumann erfreut wurden.

Leider durften wir im Restaurant unseren Mittagslunch nicht einnehmen und so fuhren wir nun talwärts weiter an schöne Aussichtspunkte mit Blick auf den Rhein und die Rhätische Bahn.

Auch an unserem geplanten Pick-Nick-Platz mussten wir vorbeifahren, weil der Regen immer noch unerlässlich niederprasselte.
Nach einer guten Stunde sind wir im Rest. Calanda in Felsberg angekommen, wo wir uns nochmals aufwärmen und mit einem spontanen Mittagessen verwöhnen lassen konnten. Den letzten Teil des ersten Tages fuhren wir via Haldenstein, dem Fischersee bei Trimmis, Zizers, Landquart und über Malans und Jenis nach Maienfeld, wo wir unsere Zimmer beziehen konnten. Nach einer erfrischenden Dusche und frischen und trockenen Kleidern wartete bereits ein Höhepunkt des ersten Tages. Wir durften das Weingut Heidelberg der Familie Lampert besuchen und wurden von Markus gekonnt durch die Keller und die Kunst der Weindegustation geführt. Auch unsere Fragen wurden sehr kompetent beantwortet und manch einer schwärmte auch nach der Weinprobe von den feinen Tropfen. In der Zwischenzeit legte der Regen eine Pause ein und hatte etwas Mitleid mit den Turnern.

Nun war es auch Zeit, endlich den Magen zu besänftigen. Mit dem Rad fuhren wir weiter zum Eichengut, wo wir freundlich erwartet wurden. Mit einem feinen gemischten Salat und einem Eichen-gut Burger konnten wir uns die Bäuche vollschlagen und für das Gruppenfoto aufstellen.

Zurück ging es um ca. 22 Uhr ins Hotel, wo manch einer noch an der Bar hängen blieb, bevor die Akkus der e-Bikes geladen werden mussten und alle dann den ersten Tag auf dem Kissen Revue passieren lassen konnten.
Der zweite Tag begann mit einem reichhaltigen Frühstück und mit bewölktem und leicht sonnigem Wetter. Da auf uns gleich der steile Aufstieg zur Luziensteig wartete, fuhren die Biker ohne Strom etwas vor den anderen Fahrern los. Die Rechnung wäre auch aufgegangen, wenn die hintere Gruppe nicht eine Abkürzung nehmen wollte und sich so um mehr als 100 Höhenmeter verirrte und schliesslich mit mehr als einer halben Stunde bei den wartenden Kollegen den Zusammenschluss wieder herstellten. Alle konnten aber eine kleine Stärkung in Form eines Biberlis als Belohnung für den Anstieg entgegennehmen. Die rasante Abfahrt auf trockener Strasse mit ungefähr 70 Kilometer pro Stunde, brachte uns relativ schnell via Balzers und Triesen nach Vaduz. So hatten wir genügend Zeit, die Verpflegung vom Vortag auf dem Platz vor dem Landtagsgebäude zu verzehren und noch etwas Flüssigkeit zu tanken.

Das Städtchen Vaduz bietet auch sehr viele schöne Gebäude und Kunstinstallationen. Um 12:30 Uhr durften wir uns vor dem Landtagsgebäude be-sammeln und eine sehr informative Führung von Frau Gisella Pelli geniessen. Erstaunlich war eine der ersten Informationen, dass der Architekt ein ansehnliches Honorar als Sieger der Ausschrei-bung erhalten hat. Der Bau, der im Volksmund «Toblerone» heisst, ist innen und aussen mit ca. 1,1 Millionen Klinkersteinen gebaut. Der jährliche Unterhalt zum Ersatz von defekten Steinen beläuft sich auf ca. 200'000.00 Franken pro Jahr. Imposant waren die Stützmauer und die grossen Anker, die das Gebäude vom nahen Felsen trennten. Auf der Dachterrasse hatten wir einen fantastischen Aus-blick auf Vaduz. Zum Schluss durften wir im Land-tagsgebäude den runden Plenarsaal besuchen und uns auf die Sitze der Abgeordneten setzen.

Gisella hat uns vieles zur Geschichte des Fürstentum Liechtenstein und der grossen Familie der Fürsten von und zu Liechtenstein erzählen können. Nun war es Zeit, die Rückfahrt ins Rheintal zu starten. Der Blick auf das Wetterradar gab Ent-warnung und wir konnten den ganzen Tag ohne Regen in die Pedalen treten. Unser Ziel war das Restaurant Löwenburg in Lienz, wo leider eine geschlossene Gesellschaft unseren Halt verhinderte. Aber in der Piazza Oberriet konnten wir unseren Durst nochmals stillen und unsere Beine ausschütteln. Die restlichen Kilometer waren dann ein leichtes und wir kamen gesund und zufrieden wieder in Rebstein an. Zwei Tage auf dem Rad hätten unterschiedlicher nicht sein können. Einen Tag nur Regen, der andere Tag am morgen sehr frisch und dann sonnig und warm. Und manch Hintern war froh, dass wieder auf normalen Stühlen oder Sofa gesessen werden konnte.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer der Turnfahrt 2026 und vor allem an Daniel Kurer, der eine wunderschöne Strecke zusammengestellt hat und uns sicher an das jeweilige Ziel gebracht hat. Danke auch an Franz Boehrer, der jeweils die zweite Gruppe angeführt hat. Danke auch an alle Stromer, die Biobiker bei Aufstiegen unterstützt haben. Gemeinsam geht es besser! Bis zum nächsten Jahr und hoffentlich auch einer interessanten Zweitageswanderung.
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Rebstein, 23. August 2026
Stefan
Auch dieses Jahr hat unsere Männerriege wieder ihren traditionellen Kochabend durchgeführt. Lass dich inspirieren, hier findest du das gesamte Rezept direkt aus der Männerriegen-Küche:
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Am Mittwoch, 27. November 2024 trafen sich 22 Turner in der Schulhausküche Sonnental um zusammen mit Roger Wespi ein feines Menü zu kochen und anschliessend zu verspeisen. Weil die Turnhalle Berg besetzt war, haben wir ein Alternativ-Programm angeboten, das auch in den letzten Jahren immer grossen Anklang gefunden hat. In kleinen Gruppen haben sich die Turner an die Zubereitung der einzelnen Gänge gemacht.
Zuerst gab es eine Morchel-Suppe mit Kartoffeln, gefolgt von einem Chicorée-Orangen-Salat.
Als Hauptgang konnten die Turner Saftplätzli mit Polenta und Gemüse geniessen. Zum Abschluss gab es feine Schokoladen-Zimt-Törtchen mit Früchten.
Natürlich durfte auch ein feines Bier oder etwas Weisswein (gesponsort von Karl) oder Rotwein (gesponsort von Daniel S.) nicht fehlen. Als Abschluss gab es noch einen Kaffee mit Seitenwagen.
Natürlich gehört auch der Abwasch dazu und wenn alle mitmachen, geht es im Nu. Herzlichen Dank an unseren Organisator und Chefkoch Roger Wespi für den schönen Abend und das fantastische Menü.
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Am vergangenen Wochenende war unsere Männerriege auf ihrer Turnfahrt, den Bericht findest du nachfolgend oder hier: Bericht Turnfahrt Männerriege 2023
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Mit Bike oder E-Bike trafen sich 13 Turner der Männerriege des TV Rebstein am Freitag, 19. August auf dem Progyplatz für ihren zweitägigen Ausflug nach Mels. Nachdem es mehrere Wochen nicht mehr geregnet hat, setzte genau zur Abfahrtszeit der starke Regen ein. Die Turner waren aber gut ausgerüstet und zogen den Regenschutz an.
Die Biker wurden angeführt von Gista Sieber und er führte die Gruppe durch schöne Wege im Rheintaler Riet zum ersten Kaffeehalt in Lienz. Dort warteten ebenfalls feine Gipfel und Mandelgipfel auf die Radler. Weiter ging es entlang dem Rheintaler und Werdenberger Binnenkanal und auf anderen gut fahrbaren Wegen im Riet. Der starke Regen war aber der ständige Begleiter. Die Aussicht auf die Berge war verhangen und stark eingeschränkt.
Im Greifvogelpark in Räfis war dann der Mittagshalt geplant. Der Rundgang auf die Volieren mit den Greifvögeln konnte leider nicht stattfinden. Dafür schmeckte das Mittagessen sehr gut und die nassen Kleider konnten am Ofen und sogar im Tumbler getrocknet werden.



Ein Turner musste die Gruppe leider nach dem Mittagessen verlassen, da in seinem Eigenheim der Keller von allen Seiten vollgelaufen ist. Nach einer längeren Wartezeit als geplant, wurde die weitere Strecke nach Mels in Angriff genommen. Der Regen war jedoch immer noch sehr intensiv. Deshalb wurde auf einen weiteren Halt verzichtet und gleich das Hotel in Mels angefahren. Die Bikes konnten in einer Garage abgestellt und wieder aufgeladen werden. Die Turner wechselten die nasse Radbekleidung und in trockene Freizeitkleider und dann wurden die Batterien der Turner in einem Rock Café aufgeladen. Schnell verging die Zeit bis zum Nachtessen. Dieses schmeckte ausgezeichnet.


Einige Turner fanden den Rückweg zum Hotel direkt und andere nahmen noch einen oder zwei Umwege, bis auch sie zur verdienten Nachtruhe kamen.
Am zweiten Tag wartete ein ausgiebiges Frühstück auf die Biker und der Regen hatte sich in der Nacht eingestellt. Dafür gesellte sich ein weiterer Turner zur Gruppe, die nun wieder aus 13 Bikern bestand. Bei trockenem Wetter und relativ angenehmen Temperaturen wurde die Rückfahrt zuerst auf dem Rheindamm in Angriff genommen. Ein erster Halt wurde in Weite in einem kleinen aber freundlichen Stübli eingeschaltet. Eine kurze Verpflegung mit Nussgipfel oder Fleischkäse-Brötli kräftigte die Gruppe für den zweiten Abschnitt.

Entlang der Bahnlinie ging es mit etwas Rückenwind weiter Talabwärts. Auf den schönen Radwegen mit kaum Verkehr kam die Gruppe recht schnell vorwärts und in Haag war dann ein weiterer Halt, bei dem es erneut ein Restaurant mit dem beliebten Rebsteiner Gerstensaft gab. Die Stärkung tat gut und dann ging es weiter auf die zweitletzte Teilstrecke. Was sich bereits auf dem Wetter-Radar-App abgezeichnet hatte, traf dann leider nochmals ein. Die Schleusen am Himmel öffneten sich nochmals und die Biker mussten die Regenbekleidung wieder anziehen. Pudelnass trafen die Turner im letzten Restaurant für eine weitere Stärkung ein. Leider liess der Regen nicht nach, sodass auch das letzte Teilstück im Regen zurückgelegt werden musste. Nass bis auf die Knochen aber ohne Unfall trafen die Männerriegler wieder in Rebstein ein.
Der Dank geht an Gista, der die Strecke zusammen mit Stefan vorgängig rekognosziert hat und die Männer sicher auf wunderschönen Wegen geführt hat. Danke auch an alle, die unterwegs für das leibliche Wohl gesorgt und eine Runde übernommen haben. Danke an alle Teilnehmer für die gute Laune, die auch der Regen nicht trüben konnte.
Männerriege TV Rebstein
Stefan Hollenstein
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Letzthin trafen sich 14 Männer des Turnverein Rebstein in der Schulhausküche Sonnental in Rebstein. Anstatt schwitzen auf dem Turnplatz stand jonglieren mit Kochlöffeln und Messern auf dem Programm.

Mit Kochschürze und Geschirrtuch ausgerüstet trafen sich 14 gut gelaunte Männerriegler für einen geselligen Anlass mit Kochen und Geniessen. Gemeinsam sollte ein 5-Gang-Menü gekocht und verspeist werden. Zum Start wurden Apéro-Häppli aus Pizzateig mit Wursträdli gebacken und mit Weisswein serviert. Die Rieslingsuppe aus dem Zürcher Weinland schmeckte ebenfalls wie der Caesar-Salat mit gehobeltem Sbrinz. Zum Hauptgang wurden geschmorte Pouletschenkel im Wermut-Rahm mit Creme-Polenta und grünen Tagliatelle gekocht. Der Rotwein passte hervorragend dazu. Zum Dessert wurde Schokoladenmousse mit selbstgemachten Sablés serviert. Zum feinen Essen gehört natürlich auch das gemeinsame sauber machen. Ein herzlicher Dank gilt dem Chefkoch Roger für die genauen Kochanleitungen und die perfekte Organisation.
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Mit Rucksack und Wanderschuhen trafen sich 14 Turner der Männerriege des TV Rebstein bei der Bushaltestelle Rebstein-Dorf. Es scheint ein richtig schöner Tag zu werden. Nicht zu heiss aber auch nicht zu kühl und vor allem ohne Regen. Zuerst einmal hiess es, Schutzmaske auf und in den Bus nach Altstätten einsteigen. Anschliessend wechselten wir zum ersten Mal das Verkehrsmittel. Wir enterten das Gaiser-Bähnli und fuhren bis nach Gais. Dort wechselten wir auf die Bahn nach Appenzell und gleich nochmals ein Wechsel auf die Bahn Richtung Gossau. Wir verliessen die Bahn aber bereits in Urnäsch und hatten das Vergnügen in einem Anhänger des Postautos praktisch lautlos bis zur Schwägalp zu fahren. Eigentlich wollten wir in der Schwägalp Passhöhe einen Kaffee und einen Gipfel konsumieren und dort unsere Wanderung beginnen. Das Restaurant wollte aber erst um 10:00 Uhr öffnen. Deshalb konnten wir das schöne Restaurant Schwägalp besuchen, wo wir uns für die kommende Wanderung stärkten.
Um 09:45 Uhr wanderten wir auf dem Latärnliweg los. An unserem ursprünglichen Startpunkt vorbei bis zum Chräzerenpass und durch den Chräzerenwald immer leicht aufwärts und manchmal wieder etwas runter. Wir versuchten stets einen Blick zurück auf den Säntis zu werfen. Dieser zierte sich aber fast den ganzen Tag und blieb in den Wolken versteckt.

Nach einer kurzen Stärkungspause ging es weiter an einer imposanten Nagelfluh-Wand entlang zu unserem Mittagshalt bei der Hütte Neuwald auf 1317 müM. Die Verpflegung aus dem Rucksack schmeckte allen, denn jeder war ja selber dafür verantwortlich. Hier wurde das erste Mal ein kühlendes Bier vermisst. Für einige reichte es dennoch für einen kleinen Schluck aus dem Flachmann von Xävi, der mit feinem Sonnenbräu-Whiskey gefüllt war. Nach dem Mittagessen ging es bergab ins Ofenloch.

Eine sehr imposante Stelle mit vielen kleinen und grösseren Wasserfällen. Der Ort, wo der Necker entspringt. Weiter ging es zum Ellenbogen bevor für uns das Pièce de résistance begann. Der Aufstieg zum Hinderfallenchopf auf 1531 müM. Eine herrliche Rundum-Aussicht war die Belohnung für alle Turner. Von nun an ging es praktisch nur noch bergab. Via Ober Scherlet, Stofel, Hinder Chlosteralp zur Vorder Chlosteralp und vorbei an mächtigen 650-jährigen Ahornbäumen, die man zur Sicherung des Hangs nach einem Bergsturz gepflanzt hat, gelangten wir zur Alp Gössigen.

Weiter ging es zum Feissenmoos und Weidli zum Brüggli. Beim Risi konnten wir bereits unser Ziel in Ennetbühl erkennen. Es lagen aber noch knapp 100 Höhenmeter vor uns bis wir dann das Rest. Krone erreichten, wo das erste Bier des Tages bereits auf uns wartete. Unsere müden Beine und Füsse konnten entlastet werden und wir konnten uns etwas erholen. Frisch gestärkt brachte uns das Postauto via Nesslau und Wildhaus nach Buchs SG, wo wir unsere letzte Strecke im ÖV zurücklegten.
Zum Abschluss des wunderschönen Wandertages kehrten wir müde aber glücklich in der Pizzeria Punto Verde ein, wo wir den Tag in geselliger Runde ausklingen liessen. Herzlichen Dank an die beiden Organisatoren Martin und Peter für die super schöne Wanderung.
Männerriege TV Rebstein
Stefan Hollenstein
Gut gelaunt trafen sich 14 Turner der Männerriege des TV Rebstein bei der „Blauen Halle“ zur zweitägigen Turnfahrt nach Kreuzlingen. In diesem Jahr stand wieder eine Velofahrt auf dem Programm. Bevor es aber los ging, konnten sich die Turner noch mit einem Kaffee und einem Gipfeli stärken.
Auf bekannten Wegen fuhren die acht Turner mit E-Bike und die sechs Turner auf Velos ohne Unterstützung los. Via St. Margrethen und Rheineck nach Rorschacherberg, wo bereits ein erster Halt notwendig wurde. Dann ging es weiter nach Goldach, Tübach auf den gut markierten Veleweg Nr. 82. Kurz vor Dozwil wurde mitten im Wald in einer Buschenschenke der Mittagshalt gemacht. Alle waren froh, sich zu verpflegen und die verlorene Flüssigkeit wieder zu sich zu nehmen. Man musste die angenehmen Temperaturen noch geniessen, denn anschliessend stieg das Thermometer unaufhörlich an. Weiter ging es via Altnau mit wunderschönem Blick auf den Bodensee weiter bis zum Ziel in Kreuzlingen. Die Zimmer waren schnell bezogen und einige wagten sich zur Abkühlung in den Bodensee. Die anderen liessen die Beine baumeln und genossen ein wohltuendes Bier. Das gemeinsame Nachtessen wurde im Hotel eingenommen und anschliessend fanden die Turner noch eine Gartenbeiz, um den heissen Sommerabend ausklingen zu lassen.
Der nächste Morgen begann nach einer heissen und lärmigen Nacht mit einem feinen Frühstück. Da der Wetterbericht für den Nachmittag etwas Regen und Gewitter angesagt hatte, wurde kurzerhand die Abfahrzeit etwas nach vorne geschoben. Auf dem Bodensee-Veloweg und starkem Rückenwind ging es recht flott vorwärts. Nach einem kurzen Trinkhalt ging es weiter via Romanshorn, Arbon und Rorschach nach Staad, wo der Mittagshalt eingelegt wurde. Frisch gestärkt fuhren die Turner dem Regen davon nach Höchst, wo sich die Riege noch ein Dessert gönnte. Leider etwas zu früh brach die Gruppe für die restlichen Kilometer auf und fuhr prompt in den Regen hinein. Ein Bier mehr hätte wahrscheinlich den Regen von den Teilnehmern ferngehalten. Nass aber trotzdem glücklich, blickten die Turner auf zwei schöne und unfallfreie Velotage zurück.Danke an die beiden Leiter für die gute Organisation.

Rebstein - Am Freitag, 16. August trafen sich 15 motivierte Turner der Männerriege TV Rebstein zu ihrer zweitägigen Turnfahrt. Bei schönsten Wetterbedingungen durften die Turner mit dem Zug und dem Postauto nach Bivio fahren und von dort über den Stallerberg nach Juf wandern. Am zweiten Tag wurde die Wanderung bis Innerferrera weitergeführt. Mit dem Postauto und dem Zug kehrten die Männerriegler müde aber voller schöner Eindrücke wieder zurück nach Rebstein.

Gut gelaunt trafen sich 15 Turner der Männerriege des TV Rebstein beim Bahnhof Rebstein-Marbach zur zweitägigen Turnfahrt ins Avers Tal. Kaum eingestiegen musste das Transportmittel bereits wieder gewechselt werden. Ab Altstätten bis Chur war dann genügend Zeit, um sich ein Gipfeli und einen Kaffee zu gönnen. In Chur wurde auf die Rhätische Bahn umgestiegen und bis Tiefencastel weiter gefahren. Das letzte Stück wurde mit dem Postauto zurückgelegt. Bivio - die Perle am Julier - war dann Ausgangspunkt der Wanderung. Bei idealen Wetterverhältnissen marschierten die Turner in Richtung Stallerberg. Stetig aufwärts, auf schönen Wanderwegen, wurden die gut 800 Höhenmeter in Angriff genommen. Unterwegs mit einer super Aussicht auf die Julier-Passstrasse wurde der Mittagshalt eingelegt. Aus dem Rucksack verpflegten sich die Turner, damit sie gestärkt den letzten Aufstieg unter die Füsse nehmen konnten. Immer wieder wurde die Stille durch die markanten Pfiffe der Murmeltiere unterbrochen. Die einmalige Aussicht auf dem Stallerberg entschädigte dann für die Schweissperlen. Nach dem steilen Abstieg zur höchstgelegenen, ganzjährig bewohnten Siedlung Europas Juf mit 2126 m.ü.M. konnten sich die Männer endlich ein kühles Bier gönnen. Während einige mit dem Postauto nach Avers Juppa fuhren, wanderte die Mehrheit zu Fuss zum Hotel Bergalga, wo dann das Nachtessen auf die Turner wartete. Mit einigen Liedern liessen die Männerriegler den Abend ausklingen und schlüpften müde ins Bett.
Über Nacht wurde dann auch das Rätsel für den zweiten Wandertag gelöst. Wegen des Felssturzes kurz vor Innerferrera, war die Zufahrt ins und aus dem Avers Tal gesperrt. Für die 176 Einwohner des Tals wurde eine Helikopter-Luftbrücke eingerichtet. Die Wanderleiter Martin und Peter hätten aber auch für diese Situation eine Alternativ-Route vorgesehen. Die Freigabe der Strasse ermöglichte es nun der Wandergruppe den ursprünglich geplanten Weg zu gehen. Gestartet wurde zuerst mit einer Postautofahrt nach Avers Cresta, wo die frisch renovierte Talkirche aus dem 13. Jahrhundert besucht wurde. Eine charmante Dame erzählte viele interessante Dinge über die Edelweisskirche, bei der die Bänke aus einheimischen Arvenholz gefertigt wurden. Auf dem Walserweg und der alten Averserstrasse ging es entlang von prächtigen Bogenbrücken und imposanten Mauern aus Natursteinen, typischen Walserhäusern und der aussergewöhnlichen Alpenflora und Fauna des Hochtals nach Cröt und Campsut. Unterwegs wurde an einer schönen Grillstelle der Mittagshalt eingelegt. Weiter ging es vorbei an der imposanten Felssturz-Stelle, die bereits sehr gut geräumt und gesichert war und über die neue 70 Meter breite Hängebrücke über den Ragn da Ferrera nach Innerferrera, dem Ziel der Wanderung. Auch hier wurde wieder zum Liederbüchlein gegriffen. Die Rückfahrt durch die Viamala mit dem Postauto nach Thusis und der Rhätischen Bahn nach Chur waren ebenfalls sehr eindrücklich. Bei der letzten Teilstrecke nach Rebstein-Marbach konnten die Turner auf zwei wunderschöne Wandertage zurückblicken. Danke an die beiden Wanderleiter Martin und Peter für die perfekte Organisation.
Männerriege TV Rebstein
Stefan Hollenstein
Die Männer und Frauen 55+ vom TV Rebstein schlossen mit der Teilnahme am Eidgenössischen Turnfest in Aarau ihre Saison ab. Bei den Fit und Fun Spielen massen wir uns am Freitag mit dem Rest der Schweiz. Wir waren zu zwölft - 6 Frauen und 6 Männer. Wila und Mariangela mussten aus gesundheitlichen Gründen leider auf die Teilnahme verzichten. An dieser Stelle ganz gute Besserung an Wila, Marieangela unterstützte uns als Fan in Aarau (Danke). Auf guten Wettkampfplätzen und bei idealen Wetterbedingungen absolvierten wir unsere Übungen. Mit einem Platz in der ersten Hälfte der Teilnehmer waren zwar alle zufrieden aber besser geht immer. Wir haben bei der einen oder anderen Fit-und Fun Disziplin noch viele Punkte verschenkt. Aber eben „nobody is perfect“ und auch bei uns fiel der eine oder andere Ball ins Leere. Leider war der Zeitplan so knapp, dass wir nicht auf dem Vereinsfoto beim Festplatz verewigt werden konnten, deshalb hat uns Marco mit der TV-Fahne auf dem Wettkampfplatz besucht und es entstand ein Foto der 55+ Gruppe mit Fähnrich. Nach dem Nachtessen war dann Zeltbezug angesagt. Auf dem Marsch dorthin erahnten wir was in den nächsten 3 Tagen noch vor uns lag. Und Jeder und Jede überlegte deshalb gut, was auf dem Festplatz gebraucht wurde. Wir waren noch 10 Frauen und Männer und hatten 5 Zelte zur Verfügung. Die Schlafplatzzuteilung erfolgte ganz ohne Komplikationen. Am Samstag wurde die Gelegenheit genutzt, auch weitere Darbietungen wie Schaukelringe, Barren, Trampolin und Kleinfeld Gymnastik von anderen Vereinen anzuschauen. Die 3 Tage in Aarau vergingen schnell und am Sonntag traf der ganze TV Rebstein wieder gesund zu Hause ein, wo der Musikverein und viele andere Vereine und Zuschauer die müden Turnerinnen und Turner am Bahnhof abholten. Die Aussicht auf eine Dusche und ein bequemes Bett liess uns den Apéro beim Progy noch richtig geniessen. Fazit der 55+ Truppe - ein Eidgenössisches Turnfest ist halt immer wieder ein Riesenerlebnis. (rs)
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