Rebstein spielte zu wenig clever - Rebsteiner Fauster wie die Tschutter

Lukas Marco

Die Fauster des TV Rebstein mussten in der zweiten Runde der Nationalliga B zwei Niederlagen einstecken. Fast hätte es zu einem Sieg gereicht.

 

Geschrieben von Mäx Hasler

 

Im Rebsteiner Rasensport läuft es zwei Mannschaften nicht wie gewünscht. Sowohl die Fussballer als auch die Fauster liegen momentan auf dem zweitletzten Tabellenplatz. Mit dem Unterschied das die Fussballer unter dem Strich sind, die Fauster noch nicht. Zudem speilen die Fauster drei Ligen höher.

Wenn man die zweite Runde der Fauster analysiert, die am Samstag beim Progy gespielt wurde, haben auch die beiden Gegner der Rebsteiner, der TV Jona 2 und Faustball Schlieren, zumindest am zweiten Spieltag, eine Liga höher gespielt als Rebstein. Zumindest vom Resultat her. Rebstein verlor beide Partien. Die gegen Jona deutlich mit 0:3, (6:1, 8:11, 13:15). Vor allem das erste Drittel war eine Lektion für die Grünweissen. Innerhalb von 15 Minuten wurden sie ins zweite Drittel gefegt.

 

Rebstein konterte

Dieser Satz war dann etwas besser. Rebstein konnte zwischenzeitlich zum 7:7 ausgleichen und sogar auf 8:7 erhöhen. Dann aber spielte nur noch der letztjährige Nati B Meister und gewann den zweiten Satz 11:8. Das entscheidende dritte Drittel begann Jona mit einem Ass. Die Gäste zogen auf 8:6 davon doch Rebstein konterte auf 8:9. Ab dem 10:10 war das Spiel auf Messers Schneide wobei am Schluss Jona mit 15:13 die bessere Klinge hatte. «Diesen Satz hätten wir gewinnen können», so Trainer Meiers Kommentar.

  

Zweiter Jona Sieg

Die zweite Partie zwischen Jona 2 und Faustball Schlieren war mehr oder weniger eine ausgeglichene Angelegenheit. Schlieren gewann den ersten Satz und hielt in den folgenden drei Sätzen gut mit. Zumindest bis zur Hälfte der Sätze. In den Sätzen zwei und vier zeigte der Spielstand bis zum 8:8 immer unentschieden an. Kein Team konnte zwei Punkte vorlegen. Am Ende hat sich dann doch Jona mit 1:3 (12:14, 11:8, 11:4, 11:8) durchgesetzt.

 

Rebstein hoffte

Die dritte Partie zwischen Schlieren und Rebstein verlief dann unter dem Motto: Hoffnung. Gegen Schlieren, das nach der ersten Runde noch keinen Punkt hatte, Rebstein aber deren zwei, hätte es eigentlich Punktezuwachs geben müssen. Es  sollte aber nicht sein obwohl die Gastgeber den ersten Satz deutlich 11:6 gewonnen haben. Die Zürcher antworteten mit einem 7:11. Im Dritten Satz keimte bei den 80 Zuschauern Hoffnung auf denn der Spielstand zeigte 7:7, 9:9, 10:10, 11:11 und 12:12 an. Am Schluss, zum Leidwesen der mitfiebernden Fans, leider 12:14 für den Gegner.

 

Hoffnung keimte weiter

Der vierte Satz war dann mit 11:5 eine deutliche Angelegenheit für die Platzherren. Wie schon in den anderen Sätzen glänzte Schläger Lukas Wirth mit einigen Assen. Im Entscheidungssatz zogen die Zürcher auf 4:1 und 10:6 davon doch die Rebsteiner kamen mit tollem Einsatz bis zum 9:10 an den Gegner ran. Das Ende vom Lied war der 11:9 Sieg

für die Zürcher die nun, wie Rebstein, auch zwei Punkte auf dem Konto haben. Lukas Wirth nach einer ersten leisen Enttäuschung: «Weil wir ständig unter Druck spielen müssen um den Ligaerhalt zu schaffen können wir unser Potenzial nicht zu 100 Prozent abrufen und unser Spiel nicht durchziehen. Gegen Schlieren haben wir mit zwei Punkten gerechnet die auch drin gelegen wären. Schade.» Resbtein spielet mit Lukas Wirth, Fabian Oesch, Michael Meier, Marc Baumer und Stefen Herrsche.

 

Progyzentrum Rebstein, ca. 80 Zuschauer:

Rebstein – Jona 0-3 (6:11 / 8:11 / 13:15)

Rebstein – Schlieren 2-3 (11:6 / 7:11 / 12:14 / 11:5 / 9:11)

 

TV Rebstein: Fabian Oesch, Marco Ramer, Stefan Herrsche, Michael Meier, Lukas Wirth, Andreas Herrsche und Dominik Herrsche. Verletzt: Matthias Oesch und Daniel Frei.

 

Bildlegende (1): Schläger Lukas Wirth überzeugte mit einigen Assen. (Foto: Mäx Hasler)

Bildlegende (2): Rückraumspieler Marco Ramer beobachtet von Trainer Meier. (Foto: Mäx Hasler)

 

Veröffentlicht am: 23. Mai 2016

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